Viele Lehrer sagen, dass du bestens auf jede Klassenarbeit vorbereitet bist, wenn du immer im Unterricht zuhörst und deine Hausaufgaben machst. Das ist nur manchmal leichter gesagt als getan. Denn während du in der Schule fragen stellen kannst, sitzt du zuhause mit den Hausaufgaben meistens alleine da. Damit du nicht alleine an den Hausaufgaben verzweifeln musst, gibt es neben Nachhilfeunterricht auch Hausaufgabenhilfe. Was das ist und wie das funktioniert, erfährst du hier.

Wie funktioniert Hausaufgabenhilfe?

In der Hausaufgabenhilfe gibt es einen betreuenden Lehrer, der meist für mehrere Schüler ansprechbar ist und Fragen zu den Hausaufgaben beantwortet. Ziel dabei ist es, dass du mit ein wenig Unterstützung selbst in der Lage bist, deine Aufgaben zu erledigen – und damit dann auch besser vorbereitet bist auf alle Klassenarbeiten, die noch kommen werden.




Was ist der Unterschied zur Nachhilfe?

Nachhilfeunterricht ist meistens auf einzelne Fächer beschränkt. Es werden bestimmte Themen behandelt, die auch gerade in der Schule dran sind, und es werden gemeinsam Übungen gemacht, um anschließend bessere Noten zu erreichen. Hausaufgabenhilfe bezieht sich normalerweise auf alle Fächer, in denen es Hausaufgaben gibt. Es wird nicht konkret an einem inhaltlichen Thema gearbeitet, sondern immer genau an dem, was du gerade als Hausaufgabe bekommen hast. Hausaufgabenbetreuung ist also eine kontinuierliche Begleitung deiner Aufgaben. Im Idealfall findet sie regelmäßig statt. Viele nutzen sie auch begleitend zur Nachhilfe, um auch dann Unterstützung zu haben, wenn gerade keine Klausur ansteht.

Der Vorteil an der Hausaufgabenhilfe ist, dass du immer gut vorbereitet in die Schule gehst, alles verstehst und so gar nicht erst Lücken entstehen können. So brauchst du auch weniger für die Arbeiten zu lernen, weil du parallel bei den Hausaufgaben den Stoff schon besser erfasst.




Wer bietet Hausaufgabenhilfe an?

Mittlerweile bieten viele Schulen in der Offenen Ganztagsbetreuung Hausaufgabenhilfe an. Lehrer und ehrenamtliche Kräfte stehen für Fragen zur Verfügung. Der große Vorteil daran ist, dass das Ganze in der Schule stattfindet und du dich nicht nur mit einem Lehrer oder Betreuer austauschen kannst, sondern auch mit deinen Mitschülern. Denn manchmal kommt man ja einfach deswegen nicht weiter, weil man nicht so genau verstanden hat, was der Lehrer meinte. Gemeinsam könnt ihr das deutlich einfacher anbieten.

Private Nachhilfe-Lehrer und Nachhilfe-Institute bieten ebenfalls Hausaufgabenhilfe an. In vielen Städten gibt es auch lokale Anbieter. Diese sind aber oft deutlich teurer ist als die Hausaufgabenbetreuung in der Schule und meistens hat man nur einen Termin in der Woche. Manchmal ist es dann schwierig, das genau auf die anfallenden Hausaufgaben anzupassen.




Es gibt auch Anbieter für Online-Hausaufgabenhilfe. Dort steht dir dann jemand per Chat oder Skype zur Verfügung und beantwortet deine Fragen. Du bist nicht an einzelne Termine gebunden, sondern kannst immer dann Fragen stellen, wenn sie gerade aufkommen und dringend sind.

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