Geschichte der Philosophie

Die Philosophie befasst sich mit den großen Fragen nach der Menschheit, ihrem Sinn und ihrem Platz in der Welt. Und natürlich haben Menschen über diese Fragen nachgedacht, seit sie das konnten. Die Philosophie ist daher eine recht alte Wissenschaft, und ein Blick in die Geschichte der Philosophie lohnt sich auf jeden Fall. Dadurch kannst du nämlich feststellen, wie sich das Nachdenken über den Menschen in der Zeit verändert hat. Nur wenn du weißt, was beispielsweise die Philosophen der griechischen Antike im 6. Jahrhundert v. Chr. umgetrieben hat, kannst du alles, was folgt, richtig einordnen.



Die wichtigsten Abschnitte in der Geschichte der Philosophie

Antike

Wahrscheinlich hast du bereits von einigen bekannten griechischen Philosophen der Antike gehört: Sokrates, Aristoteles und Diogenes sind die wohl bekanntesten großen Denker Griechenlands dieser Zeit. Tatsächlich bildet die Philosophie der Antike immer noch den Grundstock des philosophischen Denkens, weil hier die Vorgehensweise, das Nachdenken und die Argumentation geschult wurden. Originaltexte gibt es jedoch wenige. Viele philosophische Ansichten sind nur durch Überlieferungen aus späterer Zeit erhalten.

Mittelalter

Nach der Antike und bis zur Reformation streckt sich die Philosophie des Mittelalters. In unserer westlichen Welt war diese vor allem durch das Christentum, christliche Werte und Ansichten geprägt. Philosophie und Religion rückten also näher aneinander.



Aufklärung

Ein sogenannter Paradigmenwechsel fand in der Philosophie durch die Aufklärung statt. Die Philosophie befasst sich seitdem mit den Fragen, die auch heute noch eine große Rolle spielen. Neben der Natur des Menschen und seiner Rolle in der Welt spielen vor allem Fragen nach den von Menschen geschaffenen Systemen wie Staaten und Wirtschaft eine Rolle sowie danach, woran der Mensch sein Handeln ausrichten sollte. Wichtigster Vertreter der Aufklärung ist Immanuel Kant, der eine ganz eigene Strömung hervorbrachte.