Bessere Noten kann jeder brauchen. Ob für die Bewerbung, für die Versetzung in die nächste Klasse oder einfach nur, um sich selbst besser zu fühlen. Aber oft ist es gar nicht so einfach, die eigenen Noten zu verbessern, weil man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Gerade, wenn es in mehreren Fächern nicht so gut aussieht, ist man schnell überfordert. Wenn auch du bessere Noten erreichen möchtest, aber noch nicht weißt, wie du das anstellen sollst, findest du hier ein paar ganz grundlegende Tipps.

10 Tipps, wie auch du bessere Noten erreichen kannst

1. Strukturiere zunächst dein Problem.

Wenn es in der Schule nicht so gut läuft, brennt es meist gleichzeitig an mehreren Stellen. Und du kannst nicht alle Feuer auf einmal löschen. Deswegen ist es sehr wichtig, deine Schulschwierigkeiten zu strukturieren. In welchen Fächern stehst du nicht so gut da? Welches davon fällt dir am schwersten? Welches ist aktuell am wichtigsten?
Wenn du dich damit auseinandergesetzt hast, machst du dir einen Plan. Und nach diesem Plan versuchst du, zunächst genau eine Sache zu verbessern. Du hast Probleme in Mathe, Englisch und Deutsch? In Mathe so stark, dass du die Klasse vielleicht nicht schaffst? Dann ist das dein erster Ansatzpunkt. Setze dir ein klares und realistisches Ziel, zum Beispiel, dass du dich in der nächsten Mathe-Arbeit um eine Note verbessern möchtest. Damit hast du noch nicht erreicht, dass du grundsätzlich bessere Noten hast, aber du bist auf dem Weg. Und von da an kannst du den zweiten Schritt tun.

2. Sprich mit deinem Lehrer.

Wenn du identifiziert hast, was dein nächster Schritt ist, suche den Kontakt zu deinem Lehrer. Seine Aufgabe ist es, dir zu helfen. Und Lehrer haben sich für diesen Beruf entschieden, weil sie genau das gerne tun. Also erkläre ihm oder ihr, was du dir vorgenommen hast, und frage nach Rat, wie du das am besten angehen kannst.

3. Versuche die Themen für die nächste Arbeit alle grundlegend zu beherrschen.

In einer Klassenarbeit kommen normalerweise immer mehrere Themen dran. Und es ist besser, alle durchschnittlich gut zu beherrschen, als eins perfekt und die anderen dafür gar nicht. Versuche also, bei allen Themen auf ein grundlegendes Level zu kommen. Das hört sich selbstverständlich an, ist es aber nicht. Denn wir neigen alle dazu, lieber Dinge weiter zu üben, die wir schon ganz gut können, denn dann haben wir ein schnelles Erfolgserlebnis. Viel sinnvoller ist es aber, dich dem zu widmen, was du noch gar nicht kannst. Also, Mut zur Lücke nur dann, wenn die Lücke nicht ein ganzes Thema betrifft.

4. Mache deine Hausaufgaben immer am Tag, an dem du sie aufbekommst.

Total lästig, klar, aber absolut sinnvoll: An dem Tag, an dem die Hausaufgaben gegeben werden, solltest du sie machen. Nicht am Tag vor der nächsten Stunde und auch nicht am selben Tag. Denn: Zum einen nimmst du dir automatisch mehr Zeit, weil du nicht so unter Zeitdruck bist. Damit machst du sie besser und lernst mehr damit. Und an dem Tag sind die Dinge aus dem Unterricht noch frisch und du kommst besser mit den Hausaufgaben zurecht.

5. Nimm dir vor, dich in jeder Stunde mindestens einmal zu melden.

Die mündliche Mitarbeit geht je nach Klassenstufe bis zu 50% in deine Gesamtnote ein. Allein deswegen solltest du im Unterricht präsent sein, denn vielen fällt es leichter, Dinge mündlich als schriftlich zu erklären. Außerdem hast du so viel mehr Chancen, eine gute Leistung zu erbringen. Und wenn du in jeder Stunde einmal etwas sagst, zwingst du dich selbst dazu, aufmerksam zu sein. So hast du später weniger Arbeit, den Stoff aus dem Unterricht aufzuarbeiten.

6. Mache dir Notizen im Unterricht.

Schreibe nicht nur auf, was an der Tafel steht, sondern mache dir selbstständig Notizen. Dies hilft dir, dich zu konzentrieren, und du lernst außerdem, die Inhalte der Stunden gut zu strukturieren und nachzuvollziehen. Und dir entgeht nichts mehr – das kann sehr hilfreich sein, wenn dein Lehrer Tipps für die Klassenarbeit gibt.

7. Bereite deine Notizen zu einem Lehrheft auf.

Deine Notizen und Tafelabschriften sowie Arbeitsblätter, die du erhältst, solltest du einmal pro Woche sortieren und so aufbereiten, dass du anhand dieser Unterlagen lernen kannst. Wenn du gut mit dem Computer umgehen kannst, kannst du das auch digital machen, dann hast du quasi dein eigenes Lehrbuch. Beim Aufbereiten wiederholst du automatisch noch mal alles und du stellst auch sofort fest, wenn du etwas nicht verstanden hast. Dann hast du Gelegenheit, das nachzuholen.

8. Tausche dich mit anderen aus.

Wenn du mit anderen über den Stoff sprichst, wiederholst du ihn automatisch. Nutze daher jede Gelegenheit, mit deinen Mitschülern über die Dinge zu sprechen, die ihr gerade lernt. Möglichkeiten, sich auszutauschen, sind zum Beispiel:
  • gemeinsam Hausaufgaben machen,
  • sich gegenseitig abfragen,
  • Probearbeiten entwerfen und austauschen,
  • sich bei Fragen kontaktieren,
  • sich gegenseitig Dinge erklären, die der andere nicht verstanden hat

9. Überlege, ob du Nachhilfe nimmst.

Eine weitere Möglichkeit, bessere Noten zu erarbeiten, ist natürlich Nachhilfeunterricht. Hier stehen dir viele Alternativen offen. Du kannst einen Nachhilfelehrer beauftragen, mit Verwandten lernen oder Online-Nachhilfe nehmen. Der Vorteil bei der Nachhilfe ist, dass du noch einmal eine andere Sicht der Dinge bekommst und dich dem Stoff so vielleicht besser nähern kannst.

10. Gönn dir auch mal eine Pause.

Dieser Punkt steht am Schluss, weil du nicht damit anfangen solltest. Aber er ist dennoch wichtig. Denn mit einem klaren und freien Kopf in eine Klassenarbeit zu gehen, ist wichtig, um bessere Noten zu schreiben. Und das kannst du nur, wenn du dir auch mal eine Pause gönnst. Vor allem, nachdem du alle anderen Punkte erledigt hast :).

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