Welcher Job passt zu mir: Die besten Tipps für die Berufswahl

Redaktion


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Kindergarten, Schule, Grundschule und dann? Viele Kinder und Jugendliche wissen nicht, was sie später einmal werden wollen. Natürlich muss der spätere Beruf nicht bereits im Kindergartenalter in Stein gemeißelt sein. Doch spätestens mit deinem Schulabschluss, solltest du zumindest einen groben Plan haben, in welche Richtung sich dein Leben entwickeln soll. Um den richtigen Job für dich zu finden, hast du eine ganze Reihe an Möglichkeiten, wie etwa über ein Schulpraktikum, Selbsttests oder über das Einbringen deiner besonderen Vorlieben und Interessen.

Studium oder Ausbildung?

Wenn sich deine Schulzeit langsam dem Ende nähert, stehst du zunächst vor der Frage, ob du lieber eine Ausbildung beginnen möchtest oder ob dir ein Studium vielleicht doch mehr zusagt. Die Antwort ist in erster Linie davon abhängig, welchen Job du später einmal ausüben möchtest.

Willst du ins Handwerk gehen, ist zunächst eine Ausbildung die richtige Wahl. Oft ist ein Studium nach einer Ausbildung sinnvoll, um deine Kenntnisse zu vertiefen. Manche Jobs lassen sich jedoch nur mit einem Studium ausüben, wie etwa Lehrer*in oder Jurist*in.

Bevor du dir die Frage Studium oder Ausbildung stellst, solltest du dich zunächst einmal orientieren.

Zur groben Orientierung: Teste dich selbst

Ganz allgemein kannst du mit einem Berufstest anfangen, um herauszufinden, welcher Beruf zu dir passt. Auf Mein-wahres-Ich.de werden beispielsweise anhand von über 70 verschiedenen Fragen deine Persönlichkeit, deine Interessen und deine Stärken analysiert, um den Beruf zu finden, der am besten zu dir passt. Am Ende steht eine sehr detaillierte Auswertung über deine Persönlichkeit. An dem Ergebnis dieses Tests kannst du dich bei der Suche nach deinem Traumberuf ganz gut orientieren.

Verfolge deine Interessen

Wenn du auf der Suche nach einem geeigneten Job für dich bist, solltest du zunächst deine persönlichen Interessen unter die Lupe nehmen.

Wenn du eher kreativ bist, gerne zeichnest oder in der Theater-AG bist, dann solltest du einen entsprechenden Weg einschlagen. Wenn gut im Tüfteln, Basteln und in Mathe bist, dann könnte das Ingenieurstudium etwas für dich sein oder eine handwerkliche Berufsausbildung.

Wichtig ist, dass du deine Interessen ehrlich bewertest und dich gut einschätzen kannst. Berücksichtige das, was dir Spaß macht. Wenn sich deine Interessen später in deiner Berufswahl widerspiegeln, wirst du viel lieber zur Arbeit gehen. 

Mach dir eine Liste mit deinen Interessen und suche danach nach Berufen, die dazu passen.

Schlechte Noten sind kein Beinbruch

Fast jeder hat schon einmal eine schlechte Note in der Schule geschrieben. Oft spiegeln die Noten jedoch nicht unbedingt das wider, was du für deinen späteren Beruf brauchst. So ist beispielsweise eine schlechte Note in Biologie, Französisch oder Kunst weniger schlimm, wenn du beispielsweise schon weißt, dass du eine Karriere als Mechatroniker*in anstrebst. Das bedeutet jedoch nicht, dass du dich in der Schule nicht anstrengen solltest.

Praktikum als erster Einblick

Wenn du bereits eine gewisse Tendenz hast, in welche Richtung du dich später einmal beruflich hin orientieren willst, solltest du ein Praktikum in dem Bereich bewerben. Hier kannst du hautnah in Unternehmen für ein paar Tage oder Wochen direkt eigene Erfahrungen sammeln und erleben.

So lernst du, wie der Alltag an einem deiner potenziellen Arbeitsplätze ablaufen kann. Vielleicht merkst du dabei, dass du dir doch etwas ganz anderes unter dem Job vorgestellt hast und du orientierst dich noch einmal um.

Besuch auf einer Jobmesse

Jobmessen, wie sie beispielsweise von der Agentur für Arbeit veranstaltet werden, können ebenfalls einen Besuch wert sein. Verschiedene Unternehmen, die Ausbildungen anbieten, haben hier ihre Stände aufgebaut, an denen du dich informieren kannst.

Dabei stehen dir Mitarbeiter*innen oder sogar Auszubildende selbst Rede und Antwort. Durch das große Angebot findest du vielleicht Branchen und Unternehmen, die dir vorher noch gar kein Begriff waren. Auf diese Weise kannst du deine Möglichkeiten erweitern. Vielleicht sicherst du dir dort direkt schon deinen nächsten Praktikumsplatz.

Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit

Eine weitere wichtige Entscheidungshilfe kann dir die Agentur für Arbeit vor Ort bieten. Im Rahmen von persönlichen Gesprächen können dir die Berater*innen dabei helfen den richtigen Job für dich zu finden. Dabei geht es nicht nur um die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz, sondern auch ob ein Studium vielleicht für dich besser geeignet ist.

Obendrauf bekommst du noch Tipps zu deiner Bewerbung, Lebenslauf und zu Vorstellungsgesprächen. Viele weitere nützliche Informationen findest du im Internet auf den Seiten der Arbeitsagentur.

Umorientierung ist keine Schande

Wenn du bereits eine Ausbildung oder ein Studium begonnen hast, du aber währenddessen merkst, dass das alles doch nicht deinen Vorstellungen entspricht, kannst du dich auch wieder umorientieren.

Am Ende musst du dich wohlfühlen mit deiner Situation und wenn das bedeutet, dass du einen anderen Weg einschlagen musst, dann ist das nun einmal so. Nicht jeder Mensch weiß von Beginn an, was er mit seinem Leben anfangen soll und möchte. Höre auf deinen Bauch und nicht unbedingt nur auf den Rat deiner Eltern, denn sie wissen nicht unbedingt immer, was in dir vorgeht. Früher oder später musst du nämlich deinen eigenen Weg gehen.

Probiere dich aus und lass dich nicht entmutigen, sondern sieh jedes Ende als eine Chance für einen Neuanfang.

Bild: unsplash.com, © Brooke   Cagle

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