Lesetagebuch führen

Meike Backers


Vielleicht sollst du für die Schule ein Lesetagebuch führen und weißt nicht genau, wie du anfangen sollst. Ein Lesetagebuch ist ein Tagebuch, in dem du deine Leseeindrücke zu einem Text oder Buch notieren kannst. Somit hast du durch ein Lesetagebuch die Möglichkeit, deine Gedanken zu einer Lektüre festzuhalten und aufzubewahren. In der Regel werden Lesetagebücher begleitend zum Lesen eines Buches geführt. Je nach Lehrer und Schule erhältst du normalerweise verschiedene Vorgaben, wenn du ein Lesetagebuch führen musst. Diese zeigen dir, wie das Tagebuch aufgebaut sein soll und/oder mit welchen Inhalten du dein Lesetagebuch füllen sollst. Neben den Vorgaben und Aufgaben kannst du meist deiner Kreativität freien Lauf lassen. Dadurch kannst du das Lesetagebuch neben den notwendigen Inhalten mit deinen eigenen Ideen befüllen und es individuell gestalten.

Was ist ein Lesetagebuch?

Ein Tagebuch kannst du mit deinen Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen füllen. Dort beschreibst du zum Beispiel, was du am Tag erlebt hast, was dich glücklich gestimmt hat und was dich bedrückt. So ähnlich kannst du ein Lesetagebuch führen. In diesem schreibst du allerdings nicht deine persönlichen Erlebnisse auf. Stattdessen notierst du dir, welche Bücher du gelesen hast. Außerdem schreibst du in einem Lesetagebuch deine Gedanken zum Buch auf. Möchtest du ein Lesetagebuch führen, kannst du dieses mit verschiedenen Inhalten füllen. Zum Beispiel kannst du Zitate, Inhaltsangaben, Bilder und/oder Personenbeschreibungen in dein Lesetagebuch einbringen. Musst du in der Schule ein Lesetagebuch führen, gibt dir dein Lehrer meist bestimmte Aufgaben vor. Diese musst du in jedem Fall erledigen. Jedoch kannst du dein Lesetagebuch häufig um deine eigenen Ideen ergänzen.


Gehe strukturiert vor und verfasse das Lesetagebuch übersichtlich

Durch ein Lesetagebuch kannst du dich gründlich mit einem Buch beschäftigen und dich sorgfältig mit dem Inhalt auseinandersetzen. Damit du den Überblick behältst, ist es sinnvoll, dein Lesetagebuch strukturiert zu führen. Der Aufbau des Tagebuchs kann individuell erfolgen. Manchmal musst du dich allerdings an spezielle Vorgaben deines Lehrers halten. Dabei ist es in der Regel empfehlenswert, mit Überschriften zu arbeiten und das jeweilige Datum zu notieren.

In jedem Fall solltest du dein Lesetagebuch so aufbauen, dass der Leser durch dein Tagebuch mehr über das jeweilige Buch erfährt und einen schnell Zugang zur jeweiligen Lektüre erhält. Doch auch wenn du eines Tages dein Lesetagebuch erneut in die Hand nimmst, kannst du von einer ordentlichen Struktur profitieren.

Ein Lesetagebuch führen: Schreibe den Inhalt des Buches auf

Wenn du ein Lesetagebuch führen musst oder möchtest, kannst du dieses mit verschiedenen Inhalten befüllen. Wie beschrieben erhältst du je nach Lehrer und Schule meist verschiedene Aufgabenstellungen. Viele Lehrer möchten, dass du mit einem Deckblatt beginnst. Auf diesem sollte erkennbar sein, welches Thema das Buch behandelt. Darüber hinaus musst du häufig ein Inhaltsverzeichnis erstellen und die Seiten nummerieren. Dies hat den Vorteil, dass dein Tagebuch eine erste Struktur erhält.


In deinem Lesetagebuch musst du schließlich genauer notieren, worum es in dem Buch geht. Oft musst du zu jedem Kapitel der Lektüre eine Inhaltsangabe verfassen. Häufig wird außerdem mindestens eine Personenbeschreibung gefordert. Somit musst du meist eine bestimmte Figur bzw. mehrere Figuren näher beschreiben und/oder eine Personenzeichnung anfertigen. Manchmal musst du zusätzlich Textstellen zitieren. In diesem Fall kannst du dir spannende, traurige, lustige, aufschlussreiche oder besonders schöne Textpassagen, die dir gefallen bzw. die für die Handlung wichtig sind, heraussuchen und diese in dein Lesetagebuch schreiben. Daneben gibt es viele andere mögliche Aufgaben, die dir dein Lehrer stellen kann. Zu diesen gehören beispielsweise:

  • Recherchiere Informationen zum Autor / zur Autorin und notiere diese.
  • Schreibe einen Brief an den Autor / die Autorin.
  • Beschreibe einen Ort, der in der Handlung des Buches vorkommt.
  • Wie geht das Buch weiter? Verfasse eine Fortsetzung.
  • Schreibe eine Empfehlung zum Buch.
  • Schreibe eine Buchkritik.

Ideen für den Inhalt deines Lesetagebuchs

Du kannst in deinem Lesetagebuch etwas zum Inhalt, zum Handlungsort sowie zu den Figuren, die im Buch eine Rolle spielen, schreiben. Wenn du Fragen zum Buch hast, kannst du diese ebenfalls in deinem Lesetagebuch notieren.Gleichzeitig kannst du aufschreiben, welche sprachlichen Besonderheiten dir in den einzelnen Kapiteln aufgefallen sind.


Insgesamt soll dir das Lesetagebuch helfen, deine Gedanken zum Buch zu bewahren und dich ausführlich mit der Lektüre auseinanderzusetzen. Nachfolgend haben wir mehrere Ideen für dein Lesetagebuch gesammelt:

  • Du kannst bestimmte Stellen der Lektüre genauer beschreiben. Zum Beispiel kannst du die schönste, die spannendste oder die traurigste Stelle aus dem Buch heraussuchen und diese in deinem Lesetagebuch näher erläutern. Dabei kannst du auch deine Gedanken zur jeweiligen Textstelle aufschreiben. Beispielsweise kannst du darauf eingehen, warum dir diese Stelle besonders gefällt.
  • Weiterhin kannst du über eine bzw. über mehrere Figuren aus dem Buch eine Charakterisierung erstellen.
  • Du kannst erläutern, mit welcher Figur du dich gut identifizieren kannst oder welche Figur du gerne wärst. Gleichzeitig solltest du erklären, warum du dich mit dieser Person identifizierst bzw. warum du gern diese Person wärst.
  • Wenn du möchtest, kannst du Bilder zeichnen. Zum Beispiel kannst du einen bestimmten Handlungsstrang bzw. eine bestimmte Figur in einem Bild festhalten oder den Ablauf der Geschichte in einem Comic zeigen.
  • Darüber hinaus kannst du einen Zeitstrang bzw. eine Tabelle erstellen. Hiermit kannst du den Ablauf der Geschichte gut darstellen.
  • Außerdem kannst du ein Quiz zur Lektüre erstellen. Hierfür kannst du dir Fragen notieren und auf diese Antworten geben.
  • Am Ende des Lesetagebuchs kannst du deine persönliche Bewertung und Meinung zum Buch aufschreiben.
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