Schon im Deutsch-Unterricht stehen viele Schüler*innen mit Lektüre-Arbeit auf Kriegsfuß. Wenn auch du dazugehörst, fragst du dich vielleicht, warum du dich auch noch durch Lektüre im Spanisch-Unterricht quälen sollst.

Tatsächlich ist es so, dass du durch authentische Bücher in einer Sprache einen ganz anderen Einblick erhältst. Du lernst Redewendungen, die in keinem Schulbuch stehen, und du liest Texte, die von spanischen Muttersprachler*innen verfasst wurden. Da Sprache sich wandelt und auch davon abhängt, wer sie spricht, lernst du nur in einer Lektüre die ganz feinen Sprachunterschiede. Außerdem geben Bücher dir die Möglichkeit, Einblicke in eine andere Gesellschaft und ein anderes Alltagsleben zu gewinnen. Das macht die Texte oft besonders spannend.

Gerade für Einsteiger*innen gibt es Lektüre, die bereits die wichtigsten Vokabeln enthält. Dadurch fällt es dir leichter, die Bücher zu verstehen, und dein Lesefluss wird nicht durch die Recherche von neuen Begriffen gebremst.



Beliebte Lektüre im Spanisch-Unterricht

Da die meisten erst später anfangen, Spanisch zu lernen, greift man häufig auf speziell für Lernende angefertigte Lektüre zurück. Gerade in der Mittelstufe sind Original-Lektüren häufig noch zu schwierig. Außerdem werden Zeitschriften-Artikel herangezogen, um authentische Texte zu haben.

Für die eigentliche Lektüre-Arbeit eignen sich beispielsweise die folgenden Bücher:

  • Queríamos que fuesen libres (F. Lalana Lac)
  • A la mierda la bicicleta (G. Moure Trenor)
  • El amigo Dwnga (R. Rubio)
  • Noche de viernes (J. Sierra i Fabra)
  • Las pelirrojas traen mala suerte (Manuel Alonso)
  • Un pueblo contra los Hamid (Oriol Vergés)
  • La aventura de Saíd (Josep Lorman)

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