Möglicherweise findest du es selbstverständlich, dass es manchmal wärmer und manchmal kälter ist – schließlich bist du es gewohnt. Wärme wird als Temperatur gemessen. Sie hat nicht nur Auswirkungen auf dich selbst, sondern auf Gegenstände und Substanzen.



Auswirkungen von Wärme

Wenn du Wasser erhitzt, fängt es irgendwann an zu kochen. Wasserdampf steigt auf. Dies passiert bei einer ganz bestimmten Temperatur – 100 Grad Celsius – und ist reproduzierbar. Das Wasser ändert bei dieser Temperatur seinen Aggregatszustand und wird gasförmig. Bei Raumtemperatur ist es flüssig.

Und es gibt noch einen dritten Aggregatszustand: Wenn du Wasser in die Tiefkühltruhe stellst oder im Winter bei ausreichend Kälte draußen stehen lässt, friert es und wird somit fest.

Wärme sorgt dafür, dass Körper ihren Aggregatszustand ändern. Dies findet für unterschiedliche chemische Substanzen immer bei derselben Temperatur statt.



Wärme kann jedoch auch als Energie betrachtet werden, was in der Thermodynamik der Fall ist. Denn in Form von Wärme lässt sich Energie speichern und wieder freisetzen. Wenn du zum Beispiel einen Topf mit Wasser erhitzt, benötigst du dafür Energie. Du nutzt dafür deinen Herd. Diese ist zunächst im Wasser in Form von thermischer Energie gespeichert. Mit dem entstehenden Dampf könntest du dann beispielsweise eine Dampfmaschine betreiben.

Artikel aus der Rubrik Wärmelehre