Quantenphysik

Die Quantenphysik oder Quantenmechanik ist eigentlich eine Krücke der Physik. Nachdem einige hundert Jahre geforscht wurde, stieß man mit den bisherigen Modellen an die Grenzen des Erklärbaren. Das Atommodell konnte beispielsweise nicht hinreichend gut dabei helfen, das Licht zu beschreiben.

Max Planck stellte daher im Jahr 1900 die sogenannte Quantenhypothese auf, die besagt, dass Materie immer nur bestimmte Mengen an Energie austauschen kann und dass diese Mengen nicht beliebig sind, sondenr in „Paketen“ ausgetauscht werden. Diese nannte er Quanten. Der Begriff leitet sich vom Lateinischen Wort quantum für „wie viel“ ab.



Quantenmechanik

Die wichtigsten Vorreiter der Quantenmechanik waren Werner Heisenberg, Max Born und Pascual Jordan. Etwa zeitgleich entwickelte Erwin Schrödinger eine ähnliche Theorie, die zu selben Schlüssen kommt. Bekannt wurde dieser durch die Beschreibung von Schrödingers Katze, ein Gedankenexperiment, das die Schwierigkeit der Quantenphysik erklärt. Laut Quantenmechanik existiert nämlich ein Einfluss des Messens auf den Zustand eines Systems. Kann ein System zwei Zustände annehmen, so ist es laut Quantenphysik auch möglich, dass beide Zustände gleichzeitig existieren, bis eine Messung durchgeführt wird und man feststellt, welcher Zustand eingetreten ist.