In einigen Bundesländern hat das neue Halbjahr gerade begonnen, in anderen ist es in wenigen Wochen so weit. Und bald stehen auch schon die ersten Klassenarbeiten und Klausuren an. Besonders ärgerlich ist es, wenn du danach direkt mit einer schlechten Note ins Halbjahr einsteigst. Manch einer möchte dann am liebsten gleich das Handtuch werfen, abder das geht natürlich nicht. Und es ist auch gar nicht nötig, denn mit den richtigen Lernstrategien, kannst du das Halbjahr auch nach einem schwierigen Start noch retten.

5 Lernstrategien, wie du das Halbjahr nach einem schwierigen Start noch retten kannst

#1 Mit den Lehrern sprechen

Auch, wenn sich das zunächst wie eine dumme Idee anhört: Sprich ganz offen mit deinen Lehrern darüber, dass du dir Sorgen um das Halbjahr machst und dass du nach der letzten schlechten Note alles geben willst, um richtig durchzustarten. Deine Lehrer werden froh sein über dein Engagement. Und sie können am besten einschätzen, was du tun musst, um wieder Anschluss zu finden. Am besten fragst du nach ganz konkreten Tipps und Lernstrategien, die die Lehrer empfehlen, und nimmst diese mit nach Hause, um dich entsprechend auf die nächste Prüfung vorzubereiten.




#2 Plan erstellen

Organisation ist in der Schule extrem wichtig. Leider unterschätzen viele das und lassen sich von Klassenarbeit zu Klassenarbeit treiben. Dabei kannst du mit ein wenig Planung viel effizienter, entspannter und auch erfolgreicher durchs Schulleben gehen. Mache dir am besten einen kompletten Zeitplan für das Halbjahr für dein konkretes Fach. Das geht besonders gut in Form eines Kalenders. Trage alles ein, was du schon weißt, also

  • wie lange geht das Halbjahr,
  • wann schreibst du Klassenarbeiten,
  • wann hast du das entsprechende Fach?

Dann fülle in den Kalender ein, wann du am besten für das Fach lernen kannst und verteile diese Zeiten gleichmäßig. So bist du immer auf einem guten Lernstand.

#3 Regelmäßig Hausaufgaben machen

Nimm dir gerade für das Fach, in dem du nicht so gut stehst, immer ausreichend Zeit für deine Hausaufgaben. Diese werden vom Lehrer so ausgesucht, dass du damit schon ganz gut auf die nächste Klassenarbeit vorbereitet bist, insofern solltest du die Chance auf diese Generalprobe nicht verpassen. Am besten machst du die Hausaufgaben immer an dem Tag, an dem du sie aufbekommen hast. Dann ist das Wissen noch frisch und sie fallen dir leichter. Wenn du sie kurz vor der nächsten Stunde machst, setzt du dich selbst unter Druck und produzierst dann leichter Fehler.




#4 Lerngruppe gründen

Gemeinsam lernt es sich leichter, und es macht auch noch mehr Spaß. Wenn du eine Lerngruppe gründest, bist du gleich motivierter, auch wirklich etwas für dein Fach zu tun – schließlich möchtest du in der Gruppe ja nicht jedes Mal gestehen müssen, dass du nicht gelernt hast. Gemeinsam könnt ihr dann schwierige Passagen erarbeiten oder euch gegenseitig abfragen. Sehr gut ist es, wenn ihr euch zu einem festen Termin einmal in der Woche trefft. Dadurch können gar keine großen Lücken im Stoff entstehen, weil ihr immer am Ball bleibt.

#5 Nachhilfe nehmen

Nachhilfe sollte man nicht erst dann nehmen, wenn es um Alles oder Nichts geht. Wenn du dich schwer damit tust, dir selbst die Unterrichtsinhalte zu erarbeiten, und das Gefühl hast, dass du zusätzliche Unterstützung benötigst, ist vielleicht schon der richtige Zeitpunkt für Nachhilfe gekommen. Dabei hast du viele Möglichkeiten. Welche Arten von Nachhilfe es gibt, findest du in diesem Artikel: Nachhilfe-Unterricht: Diese Möglichkeiten hast du.




Was sind deine Lernstrategien, um das Halbjahr noch herumzureißen? Teile sie gerne in den Kommentaren!

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