Anstrengende Tage in der Schule sollten auch immer wieder Raum für bewusst genutzte Pausen bieten. Denn Pausen bieten die Möglichkeit für Entspannung und wirken wahrlich wie kleine Wunder im Alltagsstress der Schule. Nach kurzen Entspannungsübungen hat man einen klaren Kopf und kann sich viel besser auf die nächste anstehende Aufgabe konzentrieren. Viele Entspannungsübungen für Schüler*innen sind ganz schnell umzusetzen. So eignen sich diese Entspannungsübungen für die Schule oder während der Hausaufgaben und sind praktisch überall umsetzbar. Hier einige Übungen, die du sofort ausprobieren kannst.

Entspannungsübungen für Schüler*innen allgemein

Milchshake

Im Stehen langsam mit dem Kopf wackeln und dann anfangen, kreisende Bewegungen zu machen. Dazu die Schultern mit bewegen und drehen. Langsam die Taille nach links und rechts schieben, mit der Hüfte wackeln und in den Knien lockern werden.

Wenn sich der ganze Körper einmal bis zu den Füßen bewegt hat, den gleichen Bewegungsablauf wieder Richtung Kopf durchführen. Wie ein Milchshake im Mixer. Rütteln und Schütteln sind dabei erlaubt. Die Übung kann solange durchgeführt werden, wie es angenehm ist. Sie entlastet die Muskeln und sorgt für eine gute Durchblutung, sodass man wunderbar entspannt und den Kopf frei hat für die nächste Aufgabe.

Grimassen ziehen

Einfach zwei Minuten lustige Grimassen ziehen. Salsa-Musik kann wunderbar dabei helfen, das Gesicht in Grimassen tanzen zu lassen. Das entspannt, sieht lustig aus und dehnt zu dem die Gesichtsmuskulatur.

Entspannungsübungen für die Schule und im Klassenzimmer

Fensterblick

Wer lange und angespannt auf sein Heft oder zur Tafel schaut, der sollte seine Augen entlasten. Eine schöne Entspannungsübung ist es, aus dem Fenster zu schauen. Einfach den Blick schweifen lassen – am besten an eine grüne Stelle – mit Bäumen und Blumen. Dabei bewusst wahrnehmen, was passiert, und tief einatmen. Die grüne Farbe in der Weite entlasten die Augen, Kopf und Nacken. Das bewusste Atmen dabei lenkt ab und lässt das Gehirn kurz entspannen. So bildet sich neue Energie.

Stuhltanz

Bei dieser Übung darf man einfach sitzen bleiben. Dabei das Becken nach links und rechts kippen und ganz locker mit Oberkörper und in den Knien mitwippen. Nach einigen Wiederholungen das Becken nach vorne und hinten rollen. Wer bei dieser Entspannungsübung für die Schule noch kurz die Augen schließt und bewusst auf sein Körpergefühl achtet, entspannt noch tiefer.

Entspannungsübungen für Schüler*innen während der Hausaufgaben

Frische Luft

Am besten eignet sich diese Entspannungsübung für zuhause. Bewusst einmal kurz auf den Balkon gehen, das Fenster öffnen oder eine Runde durch den Garten laufen und dabei tief atmen. Schultern und Kopf werden befreit, die Bewegung tut bei langem Sitzen gut und die frische Luft belebt, sodass wenige Minuten dafür sorgen, die Durchblutung anzuregen und mit frischem Kopf weiterlernen zu können.

Recken und Strecken

Einfach kurz auf den Boden legen, zum Beispiel einen Teppich oder eine Gymnastikmatte, und sich einmal richtig in die Länge ziehen. Wer möchte, der kann auch das linke Knie über die rechte Seite legen und umgekehrt. Dabei tief atmen und über den Bauch hoch rollen. Diese Entspannungsübung tut dem Rücken gut, und das kurze Schließen der Augen entlastet die Augenmuskulatur.

Mini-Yoga und Phantasiereisen für Zuhause

Herabschauender Hund und Katzenbuckel

Wer schnell für Entspannung sorgen will und dabei Dehnung wünscht, der sollte die Beine hüftbreit aufstellen und sich dann nach vorne beugen und mit geradem Rücken und hängenden Kopf einen Moment tief atmen. Nach ein paar Atemzügen mit den Händen langsam richtig Füße wandern und diese auf den Knien ablegen. Den Rücken nun buckeln und geradeziehen – wie ein Katzenbuckel und ein gerader Tisch. Diese kurze Entspannungsübung für Schüler*innen dehnt und stärkt den Rücken, was nach langem Sitzen besonders entspannend ist.

Phantasiereise

Schöne Gedanken und kurze Tagträume regen die Kreativität an. Einfach die Augen für einen Moment schließen und an einen schönen Augenblick in den Ferien denken. Natürlich kann man sich auch gedanklich an einen Strand beamen und einfach einen Moment versuchen, sich die Umgebung so intensiv vorzustellen, dass man sich auch den Geruch des Meeres und den Geschmack des salzigen Meerwassers dabei vorstellt. Solche kurzen Momente senden viele Glücksbotenstoffe ins Gehirn und sorgen in wenigen Minuten für Entspannung.

Wer schon in der Schule mit regelmäßigen Pausen und Entspannungsübungen beginnt, der schafft bereits eine gute Grundlage für die spätere Gesundheit im Beruf. Das regelmäßige Entspannen entschleunigt und schafft auch im Alltag kleine Ruhe-Oasen, die helfen, sich selbst und seine Umwelt ganz bewusst wahrzunehmen.

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