Werde dein eigener Lern-Architekt – wir erklären dir, wie du ein Portfolio für die Schule erstellst.

Was ist ein Portfolio?

Ein Portfolio ist eine Sammelmappe. In ihr kannst du alle wichtigen Lern-Themen nach einer eigenen Struktur anlegen und diese mit Inhalten befüllen. Sie hilft dir also, dein eigenes Lern-Schema zu entwickeln, und dient als Schulbegleiter.

Während der Hausaufgaben oder wenn du für die Schule lernst, kannst du diese beliebig ergänzen und schaffst dir eine individuelle Übersicht, die deiner Lernstruktur entspricht und in welcher du schnell Inhalte wiederfindest. Außerdem ist ein Portfolio ein sehr gutes Hilfsmittel, vor dem Test oder der Klassenarbeit schnell und effektiv Gelerntes zu wiederholen, ohne erst alle Bücher wieder zur Hand nehmen zu müssen.

Eine eigene Lernmappe kannst du in einem Schulheft erstellen. Am besten nimmst du dafür ein neues Heft. Es geht aber auch mithilfe von Computerprogrammen oder zum Beispiel auf einer Pinnwand in deinem Zimmer.

Praktisch ist natürlich, wenn du deine Sammlung an aufbereitetem Wissen überall hin mitnehmen kannst. So kannst du sie auch im Unterricht, auf dem Weg zur Schule oder in der Freizeit nutzen und darin Inhalte ergänzen und wiederholen.

Wie kann eine Lern-Architektur dir beim Lernen helfen?

In einer Unterrichtsstunde bekommst du viele Informationen. Diese alle zu behalten, ist eine Herausforderung und praktisch unmöglich.

Jeder Mensch lernt außerdem anders, sodass du für dich eine Struktur finden solltest, die Klarheit schafft und Lerninhalte in Zusammenhänge bringt, die für dich logisch erscheinen und gleichzeitig natürlich richtig sind.

Du bist also der Architekt, der sich eine Übersicht oder besser gesagt einen Plan erstellt. Du zeichnest damit die Wände und Zimmer. Jedes Zimmer ist ein Fach oder ein Thema. Die Zimmer befüllst du mit den verschiedenen Themen, die du in der Schule oder während der Hausaufgaben gelernt hast.

Das ist hilfreich, da du so eine sehr gute und übersichtliche Zusammenfassung hast. Wenn du diese vor einem Test noch einmal durchschaust, kannst du sie immer weiter reduzieren, sodass du am Tag vor der Klassenarbeit all dein Wissen zu einem Fach auf einer Seite stehen hast. Das reduziert den Lernstress und ermöglicht durch die immer wiederkehrenden Lerneinheiten, in denen du an deiner Lernsammlung arbeitest, dass du Wissen verinnerlichst und dir Zusammenhänge viel besser merken kannst.
Ein Portfolio ist also deine Sammlung von Wissen für die verschiedenen Unterrichtsfächer in der Schule.

Wie kann ich meine eigene Lernübersicht erstellen?

Ein Portfolio kannst du einfach mit verschiedenen Heften und einer Mappe erstellen. Hilfreich können auch verschieden farbige Schnellhefter für die unterschiedlichen Fächer sein. Auch ein Tagebuch oder ein Computerprogramm helfen dir mit Vorlagen, die du direkt ausfüllen und verwenden kannst.

Die Dateien kannst du dann ausdrucken oder auch auf dein Handy übertragen, sodass du sie unterwegs lesen und ergänzen kannst.
Zunächst einmal musst du dir eine Übersicht über die Themen verschaffen. Dann solltest du Unterthemen finden. Das kann im Deutschunterricht zum Beispiel „Texte“ sein. Diese kannst du dann unterteilen in „Wichtige Textpassagen“, „Besonderheiten Grammatik“ und „Interpretationen“ oder „Hauptfiguren“. Die Unterthemen ergänzt du dann. Hilfreich sind auch oft die Fragen, die du als Hausaufgaben bekommst oder wie sie in Tests gestellt werden. So bist du in der Prüfungssituation schon drauf vorbereitet und kannst das Wissen schnell abrufen, da du es gedanklich aus deinem Portfolio kennst und schon sortiert hast.

Was ist der Vorteil meines eigenen Lern-Portfolios?

Die Antwort ist klar: Es erspart dir viel Zeit. Du hast das Wissen strukturiert und musst nicht jedes Mal die Informationen von vorne suchen oder deine Schulbücher zur Hand nehmen.

Außerdem kannst du so auch in späteren Schuljahren Wissen schnell auffinden und basierend darauf weiterlernen. Es ist dein eigenes Schulwissen, das du für dich verständlich machst. Natürlich kannst du es auch mit anderen teilen und dir daraus weitere Lernmedien erstellen.

In Deiner Lernarchitektur siehst du auch, welche Themen du stärker und welche du bisher weniger intensiv behandelt hast.

Diese Lerntechnik wirst du auch später im Studium und im Beruf mit Leichtigkeit einsetzen können. Außerdem trainierst du dein Gehirn mit dieser Lernmethode, Wissen zu strukturieren und in neue Zusammenhänge zu bringen. Du wirst sehen, wie du dich schulisch verbessert, denn Wissen hat man erst verstanden, wenn man neu und für sich sortieren und erklären kann. Ein Portfolio ist dabei eine gute Methode, da sie effektiv ist und du keine langen Texte verfassen und später lesen musst. Du sparst also Zeit und Energie und wirst ganz nebenbei zu einem Profi in Sachen Struktur und Ordnung.

Beispiele für deine Lernsammlung

Schau einfach einmal ins Internet. Hier kannst du dir zahlreiche Beispiele ansehen. Vorlagen können einfach übernommen und ausgefüllt werden. Oder nutze sie als Inspiration und erstelle dein eigenes Lernkonstrukt – ganz wie es zu deinem Lernstil passt und du dir die Themen am besten merken kannst.

Dabei muss man nicht immer mit Ziffern und Schrift arbeiten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Vielleicht helfen dir auch Bilder? Oder Symbole, die du malen kannst? Auch Merksätze und kurze Einleitungen und Zusammenfassungen fassen dein Lerngerüst nochmals gut und effizient zusammen.

Mit einem Portfolio wird dir das Lernen immer leichter fallen und es führt dich durch deine Lerneinheiten – in kleinen Schritten sicher zum Prüfungsziel!

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