Neue Sprachkenntnisse leicht gemacht: Lerntipps für Wissbegierige

Yvonne Kraus


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Wer seine Noten in Fremdsprachen wie etwa Englisch, Französisch oder Spanisch verbessern möchte, findet auf unserer Plattform die Gelegenheit dazu in Form von Online-Nachhilfe. Das ist die beste Basis, um auf einfache und schnelle Art und Weise die eigenen Sprachkenntnisse zu erweitern und seine Defizite auszumerzen. Daneben gibt es aber auch noch weitere Möglichkeiten, die unterstützend zum Nachhilfe-Unterricht eingesetzt werden. Deshalb finden sich in diesem Artikel die besten zusätzlichen Lerntipps.

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Auch einfache Dinge wie Haftnotizen können dazu beitragen, die Sprachkenntnisse schnell und einfach zu erweitern.

Tipp #1: Sprachlernprogramme verwenden

Im Internet stehen zahlreiche Programme zur Verfügung, mit denen es sowohl am PC als auch am Laptop möglich ist, seine Kenntnisse in einer bestimmten Sprache zu erweitern. Zu den bekanntesten Anbietern zählen unter anderem:

  • Busuu
  • Babbel
  • Rosetta Stone
  • EF English Live
  • Sprachenlernen24

Jede dieser Apps bietet zahlreiche Vor- und Nachteile. Wer sich ausführlich über die Stärken und Schwächen der einzelnen Anbieter informieren möchte, hat auf www.vergleich.org die Gelegenheit dazu.

Als Testsieger wird dabei Rosetta Stone angeführt. Mit Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Portugiesisch ist es dort möglich, gleich fünf unterschiedliche Sprachen zu erlernen. Die App ist auch für Schüler sehr gut geeignet und besticht durch ihre Benutzerfreundlichkeit und ihr innovatives Lernkonzept. Allerdings liegt der Fokus stark auf der gesprochenen Sprache. Wer vor allem Schwächen mit der Grammatik hat, sollte deshalb lieber zu einem anderen Anbieter greifen.

Tipp: Die meisten Apps bieten einen kostenlosen Testzeitraum an. Dieser kann genutzt werden, um für sich selbst herauszufinden, welches Tool für einen selbst am besten geeignet ist. Denn nur so ist es möglich zu überprüfen, ob die angebotenen Features in der Praxis auch tatsächlich genutzt werden.

Tipp #2: Einen Sprachbuddy finden

Sprachen lernt man am besten, indem man sie regelmäßig spricht. Den ständigen Beweis dafür bringen zahlreiche Profi-Fußballer, die zumeist nach einer oder zwei Saisons in Ländern wie Italien, England oder Spanien die jeweilige Sprache nahezu perfekt beherrschen.

Doch welche Möglichkeiten gibt es für all jene, die nicht so gut kicken und für eine Millionengage in ein Fußball-Schlaraffenland wechseln können? Ganz einfach: Sie können sich über das Internet einen Sprachbuddy suchen. Wer möchte, kann dabei die sozialen Medien durchstöbern und sich selbst auf die Suche machen. Auf Facebook gibt es mittlerweile zahlreiche Gruppen für die Vernetzung von Sprachpartnern.

Noch einfacher geht es allerdings auf den eigens dafür gestalteten Plattformen wie beispielsweise Tandempartner.info, Tandem.net oder Speaky. Diese sind zum Teil auch als App über das Smartphone abrufbar. Bei Tandem.net ist es nach der Registrierung möglich, mit nur wenigen Klicks einen passenden Sprachbuddy zu finden. Mit Hilfe eines Filters kann dabei eine genaue Auswahl getroffen werden. Da hier mehrere Millionen Menschen registriert sind, ist die Chance besonders groß, einen oder mehrere Tandempartner zu finden.  

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Mit einem Tandempartner können die Sprachkenntnisse auch bei Gesprächen über das Smartphone verbessert werden.  

Tipp #3: Serien mit Untertiteln ansehen

Streaming-Dienste wie Netflix oder Prime bieten nicht nur eine fantastische Auswahl an interessanten Filmen und Serien, sie haben für Wissbegierige, die ihre Sprachkenntnisse erweitern wollen, auch noch nützliche Zusatzfunktionen. Denn in den meisten Fällen lässt sich nicht nur die Sprache einstellen, sondern zusätzlich auch noch Untertitel einblenden.

Die beste Möglichkeit, um die gesprochene Sprache mit der richtigen Grammatik in Einklang zu bringen, ist es, sich die Untertitel in jener Sprache anzeigen zu lassen, in der die Schauspieler auch tatsächlich sprechen. Der Lerneffekt, der dabei erzielt werden kann, ist äußerst vielfältig:

  • Die richtige Aussprache der Wörter wird vom Gehirn unterbewusst aufgenommen.
  • Die korrekte Schreibweise wird auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Der Sprachschatz wird durch die Verwendung unterschiedlicher Begriffe erweitert.
  • Unbekannte Begriffe werden verstanden, weil sie im Kontext zur dargestellten Situation logisch sind.

Tipp #4: Alltagsgegenstände beschriften

Die folgende Methode ist zwar nur für all jene geeignet, die verständnisvolle Mitbewohner und Arbeitskollegen haben, dafür ist sie jedoch äußerst effektiv.

Alles was dazu benötigt wird, ist ein Haftnotizblock. Alle Gegenstände, die sich in der Wohnung oder am Arbeitsplatz befinden, werden mit einer eigenen Haftnotiz mit dem jeweiligen Begriff in der gewünschten Fremdsprache beschriftet.

Bekannt wurde diese Methode vor allem durch die Super-Sprachen-Zwillinge Michael und Matthew Youlden. Die beiden haben in kurzer Zeit mehr als 20 Sprachen gelernt. Vor einiger Zeit zeigten sie in einer YouTube-Serie, wie es möglich ist, Türkisch innerhalb von nur sieben Tagen zu erlernen.

Eine der Möglichkeiten, die sie dabei nutzten, war die hier beschriebene Beschriftung von allen Gegenständen in der näheren Umgebung. Zusätzlich haben sie sich auf den Haftnotizen auch noch wichtige Vokabel und Konjugationstabellen notiert und an Orten wie der Küche oder dem WC montiert, wo sie immer wieder vorbeikommen.

Tipp: Laut den Sprachzwillingen ist die beste Möglichkeit, um seine Sprachkenntnisse zu erweitern ein Mix aus aktivem und passivem Lernen. Sie empfehlen für die Aktivphase etwa 15 bis 30 Minuten mit einem Sprachlehrer oder einem Lernprogramm und im Laufe des Tages mehrere passive Lernphasen. Diese bestehen beispielsweise durch das Hören von Nachrichten in einer Fremdsprache oder das Lesen eines Artikels einer Tageszeitung.

Tipp #5: Eine Sprachreise unternehmen

Last but not least gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Reise in ein Land zu unternehmen, in dem die Sprache gesprochen wird, die erlernt werden soll. Nirgendwo kann eine Sprache besser aufgenommen und verstanden werden als in ihrer natürlichen Umgebung.

Zahlreiche Anbieter wie beispielsweise ESL, Dialog, Lisa oder Travelworks haben sich auf die Organisation von Sprachreisen spezialisiert. Diese bestehen zumeist aus einem Mix von Freizeit und Sprachunterricht.

Wer möchte, kann sich seine Sprachreise aber auch auf eigene Faust organisieren. Die einfachste Möglichkeit dazu bietet eine Städtereise. Das Ziel dabei sollte jedoch sein, sich vor Ort mit möglichst vielen „Native Speakern“ zu unterhalten. Am besten funktioniert das, wenn die Reise entweder allein oder mit jemandem unternommen wird, der dazu ebenfalls bereit ist.

Wer bereits einen Tandempartner für die Erweiterung seiner Sprachkenntnisse gefunden hat, kann auch einmal bei ihm oder ihr vorsichtig anfragen, ob eventuell ein persönlicher Besuch möglich wäre. So gibt es eventuell auch noch zusätzlich eine günstige Übernachtungsmöglichkeit in einer natürlichen Umgebung außerhalb der Touri-Hotspots.

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