Es wird oft unterschätzt, wie wichtig die eigenen Notizen aus dem Unterricht sind. Wir geben dir in diesem Artikel Tipps, wie du diese Aufgabe ganz leicht bewerkstelligst.

Während spätestens an der Universität von den Studenten verlangt wird, dass sie vollkommen selbstständig entscheiden, welche Inhalte aus dem Unterricht wichtig sind, ist diese Aufgabe in der Schule oft gar nicht definiert. Das Lernen wird aber gerade dann deutlich einfacher, wenn eine gute Dokumentation der Inhalte aus den Schulstunden vorliegt. Mit der richtigen Organisation und ein wenig Planung lässt sich sehr schnell ein System erarbeiten, das nicht nur mehr Erfolg in der Schule garantiert, sondern auch den Stress vor wichtigen Prüfungen und Klassenarbeiten reduzieren kann.




Notizen – ist das denn wirklich wichtig?

Im Unterricht mitschreiben bietet sich auf Anhieb nicht an. Vielleicht denkst du dir auch, dass der meiste Stoff ja ohnehin in den Büchern zu finden ist und man sich im Zweifel darauf verlassen kann, dass die wichtigsten Informationen anhand von Handouts oder Arbeitszetteln weitergegeben werden. Tatsächlich zeigt sich schon in Studien, dass du da falsch liegst. Viele Lehrer gehen im Unterricht auf die individuellen Probleme der Schüler ein. An der Tafel zeigen sich also typische Probleme, die das Lehrbuch nicht erklären kann. Wer nun nicht in der Schule mitschreiben möchte, könnte das Problem haben, dass wichtige Inhalte bei der Vorbereitung auf die Prüfung fehlen. Davon abgesehen gibt es in vielen Schulen am Ende des Jahres eine Überprüfung der Ordner, um sicherzustellen, dass die Schüler ordnungsgemäß am Unterricht teilgenommen haben.

Es ist also schon in deinem eigenen Interesse für die Noten, dass du im Unterricht dafür sorgst, dass die wichtigsten Notizen in deinem Ordner verschwinden. Darüber hinaus helfen die Inhalte aber auch bei den jährlichen Wiederholungen. Hier lässt sich sehr schnell zu einem Themengebiet die entsprechende Aufgabe aus dem Unterricht heraussuchen – du musst sie nur samt Ergebnis in deinen Ordnern ablegen. So zeigt sich recht deutlich, dass man im Unterricht mitschreiben sollte, um die eigenen Chancen auf schulischen Erfolg zu erhöhen.




Die Organisation der eigenen Ordner – worauf ist zu achten?

Schon wenn man in der Schule mitschreiben möchte, hat man einen deutlichen Vorteil bei der Organisation der eigenen Notizen. Immerhin ist es so, dass bei der Vorbereitung auf eine Klassenarbeit meist nicht alle Dinge an einem Ort zu finden sind und man entsprechende Schwierigkeiten hat, sich ein gutes Bild darüber zu machen, was noch gelernt werden muss. Wenn du aber im Unterricht mitschreiben würdest, kannst du von Beginn an nach Themengebieten sortieren. Das hilft dir bei allen weiteren Arbeiten. Einige Beispiele, wie die Organisation deiner Ordner und Notizen verbessert werden könnte:

  • Kopfzeile: Der wohl wichtigste Eintrag für deine Organisation liegt in der Kopfzeile. Wenn du in der Schule mitschreiben kannst, kannst du auch von Beginn an ein gutes System anordnen. Unterteile die Einträge in klare Themenkomplexe und trage direkt danach die Spezialisierung ein. So findest du immer das richtige Blatt.
  • Stichpunkte: Sofern es sich um einen Blocktext an der Tafel handelst, solltest du nur im Unterricht mitschreiben, wenn du daraus Schlagsätze machen kannst. Erinnere dich selbst mit der Hilfe der Notizen daran und finde die richtige Mitte aus Mitschreiben und Zuhören.
  • Eigene Worte: In manchen Fällen hilft es nicht weiter, die Notizen der Lehrer blind zu übernehmen. Stattdessen solltest du deine eigenen Worte wählen, mit denen du am Ende auch etwas anfangen kannst.
  • Abheften: Vielleicht kostet es dich eine oder zwei Minuten von der Pause, aber am besten ist es, wenn du nach dem im Unterricht mitschreiben direkt danach in deinem Block abheftest. So gehen die Notizen am Ende auch nicht verloren.

In der Schule mitschreiben kann also schon mit einem kleinen Aufwand die eigene Lage bei deinen Notizen verbessern und dafür sorgen, dass du bei der anschließenden Wiederholung für einen Test nur noch auf deine eigenen Unterlagen zurückgreifst. Zudem helfen dir die Notizen im Unterricht direkt dabei weiter, dass du die Inhalte auch wirklich behältst – das ist mit Studien bewiesen.




Die eigenen Notizen am Ende richtig verwenden

Das Ziel ist es, dass du deine Notizen am Ende auch richtig verwenden kannst. Die Tipps von oben helfen dir schon einmal dabei weiter, dass du von Beginn an eine gute Organisation in deinen Mappen und Ordnern hast und vor einer Klassenarbeit nicht ewig auf der Suche nach den richtigen Inhalten sein musst. Es geht aber darum – was bringt es überhaupt? Warum in der Schule mitschreiben? Die Antwort ist recht einfach: Die Chance auf einen Erfolg wird erheblich höher. Die größten Herausforderungen der schulischen und akademischen Laufbahn liegen darin, dass man sich der Hürde einer Arbeit, Klausur, einem unangekündigten Test oder einer Klassenarbeit stellen muss. Das ist aber gar keine so große Herausforderung mehr, wenn man die richtigen Notizen und das passende System hat.

Du wirst feststellen, dass das mit Mitschreiben in der Schule und im Unterricht dir einen entscheidenden Vorteil gibt. Da ist nicht nur direkt eine Wiederholung der wichtigen Inhalte, du hast auch immer die richtigen Zugriffe auf Arbeiten, die dir beim Lernen helfen. Du wirst nicht mehr so viel damit kämpfen müssen, dich ewig auf die Suche nach den Inhalten machen zu müssen, die dir vielleicht gar nicht helfen. Mit deinen Notizen bist du nicht nur richtig gerüstet, du wirst auch Ansprechpartner für andere Schüler und kannst an jedem Zeitpunkt helfen. Der Aufwand dahinter ist gering – sofern von Beginn an mit der richtigen Organisation und einem guten System gearbeitet wird.

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