Was ist eine Mindmap?

Eine Mindmap ist ein Mittel des Ideenmanagements. Übersetzt heißt das so viel wie Landkarte der Gedanken. Die Technik, wie die eigenen Gedanken übersichtlich in einen gezeichneten Plan gebracht werden, wird als mind-mapping bezeichnet.

Wie erstelle ich eine Mindmap?

Ausgangspunkt ist immer ein Thema, ein Ziel oder ein Objekt, das an zentralem Punkt notiert wird. Der besseren Übersichtlichkeit halber wird es umkreist, sodass dieser Begriff beim Betrachten des Blatts immer zentral ins Auge springt. Zusätzlich kann auch ein Zeichen oder eine Art minimale Grafik ergänzt werden.

Von diesem zentralen Thema gehen alle Gedanken und Ideen aus, die wie Zweige oder Straßen davon abzweigen. Jede Idee verzweigt sich erneut, sobald neue Gedanken dazu kommen. Für eine bessere Sichtbarkeit kannst du verschiedene Farben für die Ebenen oder für die Äste verwenden. Du hast freie Hand. Wichtig ist jedoch, dass du selbst dich in deinem Plan zurechtfindest. Du möchtest ja besser Lernen mit den Mindmaps. Am besten zeichnest du diese Zweige als schmale Linien und beschriftest sie mit dem Gedanken, der zu dieser Ebene gehört. Verzweigen sie sich weiter, kommen diese Ideen auch wieder als Worte zu den neuen Linien hinzu.

Für das Lernen mit Mindmaps verwendest du am besten ein Blatt Papier im DIN A3 Format quer. Es sollte auf jeden Fall nicht zu klein sein.

Für das handschriftliche Lernen mit Mindmaps ist wichtig, dass du in Druckbuchstaben schreibst. So vermeidest du späteres Raten oder Missverständnisse. Die direkt vom zentralen Thema abgehenden groben Schlüsselwörter kannst du in Großbuchstaben oder andersfarbig schreiben, damit sie sich optisch gut von den weiteren Ideen abheben.

Wichtigste Arbeitsschritte auf einen Blick:

  • Möglichst großes Blatt Papier (DIN A3) im Querformat bereitlegen
  • Grundthema in die Mitte des Blattes setzen und optisch hervorheben
  • Dicke strahlenförmige Linien als Äste vom Grundthema abzweigen und beschriften (GROSSBUCHSTABEN, farbig absetzen)
  • Weitere Abzweigungen strahlenförmig mit feinen Linien zeichnen und in Druckbuchstaben beschriften (kurz, wenn möglich 1-2 Worte)
  • Auch eine dritte und vierte Unterebene ist möglich, falls sinnvoll und gut darstellbar
  • Nutze unterschiedliche Farben für die Äste oder Zweige
  • Verwende Zahlen, Symbole und kleine Bilder/Grafiken, diese prägen sich besonders gut ein

TIPP: Fang einfach mit dem ersten Unterthema an, das dir einfällt, dann geht alles wie von allein. Nutze einen ungeordneten ersten Entwurf für eine neue geordnete Mindmap.

Wobei hilft mir eine Mindmap?

Die Mindmap hilft dir, Ordnung in das zu bringen, was dir zum Thema durch den Kopf schwirrt. Nicht tausend Zettel, sondern es reicht nur ein einziges Blatt Papier für jedes Hauptthema. Da jedes Unterthema einen neuen Zweig bekommt, findest du später alles schnell wieder. Lernen mit Mindmaps geht schneller von der Hand, da sich die einzelnen Verzweigungen visuell besser einprägen. Auch die Verwendung verschiedener Farben oder Schriftarten trägt dazu wesentlich bei. Da du deine Ziele klar setzen und überschauen kannst, wirst du sie schneller erreichen.

Wie kann ich Lernen mit Mindmaps?

Das Lernen mit Mindmaps hilft dir dabei, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Du kannst auf diese Weise auch nacheinander erforderliche Arbeitsschritte darstellen und später auf einfache Art nachvollziehen, ob du alles erledigt hast. Bei dieser Methodik kannst du jederzeit vergessene Schritte oder Daten ergänzen, indem eine zarte Linie hinzukommt.

Es gibt allerdings auch Software, mit deren Hilfe Ergänzungen und Erweiterungen jederzeit beim Lernen mit Mindmaps noch leichter zu ergänzen sind. Das erstmalige Erfassen braucht jedoch wertvolle Zeit; denn um die Software zu nutzen, benötigst du etwas Übung. Du musst letztlich selbst entscheiden, was dir persönlich besser liegt und nutzt.

Wo finde ich Anleitungen zum Arbeiten mit Mindmaps?

Einige einprägende Beispiele für Mindmaps findest du auf der Seite der Akademie für Lernmethoden. Dort wird dir auch erklärt, wie du Mindmaps liest, die von anderen Menschen erstellt wurden. Das Lesen funktioniert prinzipiell genauso wie das Erstellen. Beim Lernen mit Mindmaps, die du nicht selbst erstellt hast, beginnst du ebenfalls beim Hauptthema in der Mitte. Anschließend liest du zunächst die Beschriftungen der Hauptzweige mit den groben Schlüsselwörtern. Anschließend nimmst du dir jeden der Hauptzweige einzeln vor und liest jede kleine Verzweigung. Das Ganze wiederholst du zwei oder dreimal und du wirst merken, dass du dir alles viel schneller einprägst als mit anderen Lernmethoden.

Welche Bücher gibt es zum Thema?

Es gibt sehr viele Bücher zum Thema Mindmaps. Einige Beispiele:

Wo kann ich mir die entsprechende Software herunterladen und/oder kaufen?

Es gibt eine kostenlose Software, die du dir hier oder hier herunterladen kannst. Sie heißt Freemind. Auf dieser Seite kannst du dir eine kostenpflichtige Mindmap-Software herunterladen. Für 30 Tage ist sie kostenlos.

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