Frühe Neuzeit

Als Frühe Neuzeit bezeichnet man die Zeit zwischen dem Spätmittelalter und dem Beginn des (langen) 19. Jahrhunderts. Auch wenn es keine ganz exakte Abgrenzung gibt, kann man die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahr 1482 oder die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen als mögliche Anfangspunkte benennen. Beide Ereignisse waren große Einschnitte in der Geschichte. Das Oströmische Reich endete durch die Eroberung Konstantinopels und die verschiedenen Entdeckungsfahrten der Spanier und Portugiesen lagen den Grundstein für die folgenden Kolonialisierungen.



Die Frühe Neuzeit und ihre Epochen

Da die Frühe Neuzeit einen relativ langen Zeitraum umfasst, kann man ihr verschiedene Epochen zuordnen. Diese sind:

  • Renaissance (1350-1450)
  • das Zeitalter der Entdeckungen (1415-1531)
  • Reformation und Konfessionalisierung (1517-1648)
  • Barock und Aufklärung (1650-1789)

Die Französische Revolution bildet das Ende der Frühen Neuzeit. Durch sie wurden alte staatliche Organisationsformen abgelöst und die Monarchien in Europa anders strukturiert.

Die Französische Revolution

Zwischen 1789 und 1799, dem Staatsstreich Napoleons, erschüttert die Französische Revolution ganz Europa. Sie läutet ein neues Zeitalter ein. Die Einberufung der Generalstände in Versailles Im Jahre 1789 eskalierten die Verwerfungen in der französischen Monarchie, die sich aufgrund von Finanznöten und schlechter Führung seit Jahren in der Staatskrise befand. Nach Kriegen wie dem Siebenjährigen Krieg