Vielleicht macht ihr im Erdkunde-Unterricht einmal einen Ausflug, indem ihr ganz praktisch anwendet, was ihr im Unterricht nur in der Theorie lernen könnt: die Orientierung in der Natur. Denn um verstehen zu können, wie der Mensch und die Natur zusammenwirken, musst du wissen, wie du dich zurechtfindest – auch ohne Smartphone und Google Maps.



Orientierung in der Natur mit einfachen Hilfsmitteln

Es gibt ein paar Hilfsmittel, die dir die Natur leichter verständlich machen. Du musst nur wissen, wie du sie einsetzen kannst.

Kompass

Mit einem Kompass kannst du die vier Himmelsrichtungen bestimmen. Die Nadel des Kompass zeigt dabei immer nach Norden. In der entgegengesetzen Richtung liegt dann Süden, rechts von dieser Achse Osten und links davon Westen. Damit dir das hilft, musst du natürlich wissen, in welche Richtung du gehen möchtest. Daher solltest du dir am besten einprägen, was jeweils im Norden, Süden, Osten und Westen deiner Heimatstadt liegt.

Wenn man sich verlaufen hat und gar nicht mehr weiter weiß, kann einem ein Kompass aber auch helfen. Denn wenn du immer in eine Himmelsrichtung weitergehst, vermeidest du zumindest, im Kreis zu laufen. Und in dicht besiedeltem Gebiet wirst du irgendwann auf eine Straße oder einen Ort treffen.

Armbanduhr

Auch mit einer Armbanduhr kannst du die Himmelsrichtungen bestimmen. Allerdings muss es sich dabei um eine Uhr mit Zeigern handeln. Du hältst die Uhr waagerecht vor dich und richtest den Stundenzeiger auf die Sonne. In der Mitte zwischen dem Stundenzeiger und der 12 ist dann Süden.



Orientierung ohne Hilfsmittel

Auch die Natur selbst gibt dir ein paar Hilfestellungen, um dich zu orientieren. Anhand der Sternbilder und vor allem des Polarsterns kannst du Norden bestimmen. Das funktioniert jedoch natürlich nur nachts und bei klarem Himmel.

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